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SozialSignal

Jens Müller starb plötzlich im November 2011

Am 21.11.2011 verstarb Jens Müller plötzlich im Krankenhaus.
Er hatte Beschwerden und hoffte auf Hilfe.
Er half vielen Menschen besser zu verstehen und schenkte vielen einen neuen Blick auf sich selbst und den Nächsten.
Deine vielen Fans und ich, vermissen Dich.
Jens mit Deinem Glauben, Deine Power, Deinen Unerschrockenheit in den größten Problemen, Deiner Geduld und Liebe warst Du mir immer ein großes Vorbild.
Ich vermisse Dich und verdanke Dir sehr viel, Verstehen, Sinn und Weg zu finden hast Du mich gelehrt.
Es war Dein Wille und Wunsch das SozialSignal weiterwächst.
Ich danke Dir für ALLES.
Dein Freund und Assistent Theo Döhler

Wie alles entstand

 

 

 

Jens Müller leidet seit seiner Geburt an schwerster Spastik.
Der intelligente junge Mann sitzt im Rollstuhl.

Er ist rund um die Uhr auf Pflege angewiesen.

30 Jahre pflegte Ihn seine Großmutter aufopferungsvoll.
Theo bot ihr seine Hilfe an wenn sie sich in ihrer Heimatstadt trafen.

1997 rief die Oma Theo an und bat um Hilfe da sie krank war.
Theo nahm beide mit zu sich nach Hause und musste 4h später den Notarzt rufen da es der Oma immer schlechter ging.

Am Morgen des nächsten Tages kam der Anruf das die Oma verstorben war.
Jens weinte und war ganz verzweifelt.
Theo verstand damals nur Ja und Nein von Ihm.
Die Frage ob Jens im Heim wohnen möchte beantwortete er deutlich mit: NEIN!

So kündigte Theo 1997 seinen Job als Krankenpfleger und baute ein Pflegezimmer  zu Hause für Jens.
Der examinierte Krankenpfleger leistet ganzjährig Individualpflege.
Herr Jens Müller ist schwerst spastisch gelähmt, Pflegestufe 3.

Die beiden wohnen in Görlitz / Sachsen.

 
Weil sie sich so gut verstehen, haben die zwei Weltenbummler bei vielen außergewöhnlichen Reisen neue Wege gefunden, die diese Behinderung fast vergessen lassen.

 

Einmal im Jahr verabschieden sich die beiden Sachsen Jens Müller & Theo Döhler von ihrer vertrauten Welt und reisen mit ihrem alten Mercedes wochenlang mit großem Gottvertrauen in die Fremde, ohne zu wissen, was sie erwartet.

Diese Reiseabenteuer, in beeindruckenden Bildern und Klängen festgehalten, veranschaulichen eine andere Sicht auf das Leben, die Welt, die Menschen.

Wie die zwei miteinander umgehen – ihre Form der Nächstenliebe – stimmt viele Zuschauer nachdenklich.

Es lässt sie erkennen, dass Menschlichkeit und Menschenliebe keine leeren Worte sind.

 

Schicke diese Seite an Deine Freunde!

meinVZ

Jens Müller

Jens Müller in El Jabba / Marokko

Jens und Theo im Kaukaus Gudauri Pass 2400m

leere Worte öffnen keine Türen...
 

 

Russia

09/10/2010 14:23:45 Russia
09/10/2010 14:35:32
Wunderschoenen Mittag nach dem wach werden durch Sonnenschein erlebt, Sonne und Wind liessen uns einfach nicht los, der Blick ueber die uferlose Wolga liess uns einfach verweilen, geniessen, einatmen...viel mehr als Air-die Zeit ist nicht geschmaklos...manchmal sweet, manchmal bitter...heute morgen war sie ein gedeckter Tisch... so weit...und alles hatte sie fuer uns bereit...wunderschoenes Russland...jetzt fahren wir bissel in Volgograd rum und lassen uns einfach ueberaschen...warten auf einen Anruf unsere Freunde hier...wenn keiner anruft ist der Tag komplett uns...auch nicht schlecht bei dem herrlichem Sommerwetter....

18/10/2010 10:52:24 Russia
18/10/2010 11:34:33
Russia... Ueraschungen nonstop...ein Mercedes ML 320 CDI Fahrer kam eben mit uns ins Gespraech...bei der Verabschiedung reichte er mir einen 1000 Rubelschein rueber (ca. 25 Euro) mit den Worten: otschen harascho rabotajet-sehr gute Arbeit...
der Tag hat was...
schaun wir mal weiter...
ich lass Euch nichts entgehen...

02/10/2010 17:11:53 Russia Средняя Якушка
02/10/2010 17:36:55
zwei Wege fuehren nach Samara , Jens hat sich fuer die Nebenstrasse entschieden, ueber Dimitrovgrad-die Gegend ist so schoen, das wir die uebrigen 130 km morgen frueh bei Sonnenschein weiterfahren, herrliche Waelder rechts und links der Strasse. Doch immer wieder wechselt die Landschaft, denn ohne es zu merken, sind alle Waelder in einer weiten, endlos scheinenden Ebene, nur noch am Horizont sichtbar. Der Blick verliert sich in der Weite und verschmilzt mit dem Bewustsein on the road zu sein...
Werden uns im naechsten Wald einen ruhigen one night platz suchen...koennt gern vorbeikommen, Ihr wisst ja wo wir sind...

 
 

 

Krasnodar

01/11/2010 07:59:29 Russia
30.10.2010 16:51
Hallo Freunde
sorry, sorry - ihr habt ne Weile nix von uns gehört .... sind am Meer gewesen ... nun wieder zurück in die Bergstadt Krasnodar- eine wunderschöne Stadt, die europäischste die uns auf unserer Reise begnet ist, so wie wir das sehen....
In Krasnodar sind wir von den Rotary Freunden ganz herzlich empfangen worden. Pressetermin und Show ist klar.
Bei der einen Show in Krasnodar waren viele Rollifahrer anwesend. Ein kleiner 6 jähriger Junge hat nach der Show für uns ein Lied gesungen nachdem sein Vater mit einer, den Saal füllenden herrlichen Bassstimme ihm mit einem Lied Mut gemacht hat. Der kleine lernte durch den Gesang die Kommunikation, da er wie Jens ähnlich spastisch gelähmt ist.
Kann man gar nicht in Worte fassen was wir dort erlebt haben, wunderbar einfach.
Abends dann waren wir zu Gast bei Rotary Freund Fjorder und hatten dort ein eigenes Gästehaus.
Jens hat am Morgen gebadet und ich habe den Kamin geheizt, so war alles rundum RUND!
Die andere Show, lasst mich kurz berichten, crazy.....
Nichtsahnend den Freunden zur Location gefolgt...in ein Gewerbegebiet von Krasnodar....dort standen wir dann vor den Produktionshallen der Firma "CLAAS".
Kennt ihr!
Die bauen die grünen Traktoren, Mähdrescher usw. ...
Hinten ran...da war eine riesige verglaste Halle in der meine große Leinwand ziemlich drin verschwand ... Ein Rolltor öffnete sich, so groß dass gleich ein Mähdrescher mit reinfahren konnte...
Mit dem alten Benz direkt vor die Stelle gefahren wo ich meine Leinwand aufstellen wollte .... abgefahren...
alles höchst modern und das Büffet das aufgebaut wurde, war nicht bloß total genial. nein…beim Verabschieden bekamen wir drei Kisten in den Hänger gestellt mit allem was noch auf den Tischen stand...Flaschen mit leckeren russian Vino..Saft...und die kleinen leckeren Häppchen schmeckten Nachts im Hänger mit Blick auf das Meer wunderbar...Jens natürlich gemixt ...
Jetzt haben wir ein paar Tage frei und sind mal nach Sotchi gegondelt...morgen einen Termin hier der besonderen Art.
Lufthansa bat uns ob wir mal den Airport hier in Sotchi auf "Rollstuhltauglichkeit" checken können im Hinblick auf die Olympiade 2014...schaun wir mal...da kenn ich mich nun gar nicht aus mit Airports, aber wir beide denken: wird höchste Zeit...ein kleiner Fingerzeig für uns...ha ha…
heute früh Regen aber warm, jetzt Sonne, morgen Sonne...
sitz im T-Shirt hier mit Jens unter Palmen und Bananen...
bis später...

 
 

 

Russia Volgograd

10/10/2010 11:33:35 Russia
10/10/2010 12:23:50
Hi-sind schon lang auf, aber genau so wie Abends alles in ruhe zur Ruhe kommt, so beginnen die meisten Tage...
Das Loch liegt hinter uns-vor uns die Millionenstadt Volgograd.
Alte Freygang songs wirken hier seltsam aktuell...
Wir haben heute keinen Termin, morgen werden wir zwei Sozial Einrichtungen besuchen mit unserer Show.
Heute sagt Jens wo's lang geht.
Ich lass mich ueberraschen...
Heute vormittag war schoenster Sonnenschein, leider schenkt die Sonne jetzt anderen Plaetzen, Staedten und Menschen ihre Waerme, ihr wunderschoenes (Foto-) Licht.
Doch uns stoehrts nicht, denn an den Dingen die man nicht aendern kann, brauch man sich auch nicht aergern...

...Songtext wie fuer uns geschrieben...

...ich fahr dahin, wo ich nicht herkam,
da steht mir der Sinn...

...und im Nebel laest sichs gut treiben...
...zusammen gehn wir in und um uns auf Reisen...

-lang und tief-

...manchmal schwimmst Du mir ein Stueck voraus,
doch wir treffen uns, an abgemachten Ufern,
mit Schlamm an Grenzen,
kennen wir uns aus...

...lang und tief...

bis spaeter...